Hummus… yum yum!

Hummus, das orientalische Mus aus Kichererbsen, ist einfach zu lecker und gehört bei der Tante regelmäßig auf den Tisch. Deshalb hier für euch das Rezept und ein paar Variationsmöglichkeiten:

350g Kichererbsen (gekocht gewogen)*
50g Olivenöl*
1 TL Salz*
1 TL Kreuzkümmel (Kumin)*
30g Tahin (Sesampaste)*

alle Zutaten in einen Mixer/die Küchenmaschine geben oder mit dem Pürierstab zu einer feinen Masse verarbeiten.

Das ist das „Grundrezept“. Hummus ist total wandelbar! Ich mag ihn besonders mit 15-20 ml Zitronensaft abgeschmeckt. Oliver’s Variante: mit 1 Knoblauchzehe und scharfem Paprikapulver. Lecker, lecker! Sehr fein sind im Hummus auch frische kleingehackte Kräuter, besonders Koriander.

Hummus passt super zu orientalischem Fladenbrot oder als Dip zu gebratenem Gemüse und Kartoffeln.

Kichererbsen enthalten sehr viel Eiweiß, somit ist Hummus eine gute pflanzliche Eiweißquelle. Da es sich um schwefelhaltige Aminosäuren handelt, ist Hummus gesundheitlich besonders wertvoll, wenn ihr ihm 1 EL Leinöl beifügt. Das ist allerdings Geschmackssache. Ausprobieren!

In einem Schraubglas im Kühlschrank hält sich der Hummus problemlos einige Tage.

lasst es euch schmecken!

*alle Zutaten für Hummus gibt es ohne Ausnahme bei der Tante!

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Kreuzkümmel

den Anfang macht heute der wunderbare Kreuzkümmel. Kreuzkümmel wird auch Kumin genannt. Er sieht dem Kümmel ähnlich und trägt dessen Namen, ansonsten haben diese beiden aber wenig miteinander zu tun. Auch geschmacklich sind sie sich kaum ähnlich.

Seine Wurzeln hat der Kreuzkümmel in Syrien und Ägypten. Schon vor 4.000 Jahren wurde er dort in der Küche genutzt. Heute findet man ihn vor allem in der nordafrikanischen und orientalischen Küche, aber auch in indischen Gerichten wird er verwendet – die typisch indische Gewürzmischung „Garam Masala“ enthält neben Zimt und Koriander auch Kreuzkümmel. Die Südamerikaner schmecken ihr „Chilli con Carne“ meist mit reichlich Kreuzkümmel ab.

Wir lieben Kreuzkümmel vor allem in Falafeln und im Hummus 🙂

Wer etwas über die Heilwirkung von Gewürzen und Kräutern erfahren will, kann sich zum Beispiel dem Ayurvedischen Wissen zuwenden. Kreuzkümmel gilt dort als verdauungsfördernd und appetitanregend, krampflösend und soll den Magen stärken. Außerdem fördert er die Eiweiß- und Fettverdauung. Im Ayurveda wird von einer ausgleichenden Wirkung auf das „Vata-Dosha“ gesprochen.

So haben Gewürze neben ihren aroma- und geschmackgebenden Eigenschaften meist auch solche, die dem Körper helfen, die Speisen verträglicher zu machen und in Balance zu bleiben.

Ganz schön spannend, oder?

In der Tante LeMi haben wir Kreuzkümmel gemahlen für euch vorrätig.

Grüße an alle Gewürzfanatiker und solche, die es werden wollen 😉

elena