Kino: „Congo Calling“, jetzt Donnerstag

Der Osten der Demokratischen Republik Kongo ist eine der ärmsten und unsichersten Regionen der Welt. Hunderte von westlichen Entwicklungshelfern sind vor Ort und wollen die Bevölkerung unterstützen. Unter ihnen Raul, Peter und Anne-Laure. Sie sind hochmotiviert und voller Visionen, doch ihre Situation wirft für sie grundsätzliche Fragen auf. Raul, ein spanisch-französischer Wissenschaftler, muss feststellen, dass er seine Kollegen mit den Projektgeldern zur Korruption verführt und seine Studie über die Rebellengruppen deshalb zu scheitern droht. Peter, ein deutscher Entwicklungshelfer, wird nach 30 Berufsjahren in Rente geschickt, sieht aber außerhalb von Afrika keine Perspektiven für sich. Die Belgierin Anne-Laure hat ihre Stelle als Entwicklungshelferin aufgegeben. Sie arbeitet nun für ein kongolesisches Musikfestival und kämpft mit ihrem regimekritischen Freund und anderen Einheimischen für eine bessere Zukunft. Drei persönliche Perspektiven auf das Zusammenleben und Zusammenarbeiten zwischen Europa und Afrika – und die Frage: Wie hilfreich ist die Hilfe des Westens?

https://www.youtube.com/watch?v=PIrP8NxbDII

Stephan Hilpert | Deutschland 2019 | 90 Minuten
Eintritt: 5 Euro (Mitglieder Eine Erde e.V.: 2,50 Euro)

3G + Maskenpflicht am Platz (ist halt recht eng bei uns)

Schrei auf e.V. | Waldhausener Straße 62 | 41061 Mönchengladbach

Ab 17:30 Uhr Küche für Alle, lecker Essen gegen Spende.
Diesmal: Pondu (Maniok-Blätter-Eintopf) und Mikate (frittierter Hefekloß)

Jetzt Donnerstag kocht Gourmet-Papst Niels zusammen mit einer Kongolesischen Familie das traditionelle Pondu und Mikate.

Nach dem Film laden wir euch zum Filmdiskurs ein.
Programm Lemuria: lemuria.eineerde.org

Eine Veranstaltung von Eine Erde e.V. in Kooperation mit Schrei auf e.V., mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturbüro der Stadt Mönchengladbach und Tante LeMi – dem gemeinnützigen Unverpacktladen in Mönchengladbach.

Kino jetzt Donnerstag: Atomkraft forever

Lemuria – das neue Programmkino für Mönchengladbach

Jetzt Donnerstag, am 04. November starten wir neues Kino in Mönchengladbach: das „LEMURIA – Kino & Diskurs“.

Zunächst jeden Donnerstag ab 19 Uhr heißt es dann „Film ab!“ in den Räumen des „Schrei auf e.V.“ in der Waldhausener Straße 62, direkt neben der Kulturküche. Initiiert und betrieben wird das neue Kino vom gemeinnützigen Verein „Eine Erde e.V.“, zu dem auch der nichtgewinnorientierte Unverpacktladen „Tante LeMi“ gehört.

Unterstützt durch Mittel des Kulturbüros Mönchengladbach, zeigt Lemuria bis Ende Januar zunächst 17 Filme in vier Filmreihen: Mönchengladbacher*innen dürfen sich über eine Filmreihe Japan freuen, die in Kooperation mit dem Japanischen Kulturinstitut Köln gezeigt wird. Ebenfalls in einer Kooperation wird eine Filmreihe Afrika gespielt, hier in Zusammenarbeit mit dem Afrika Film Festival Köln. Hinzu kommt eine Reihe zum Thema Müll & Macht und eine Arthouse-Reihe. Auffällig ist der hohe Anteil an Dokumentarfilmen, der den Diskurs-Anspruch von Lemuria unterstreicht, mit den Zuschauer*innen ins Gespräch zu kommen. Denn das Besondere an „Lemuria – Kino & Diskurs“ ist die Möglichkeit, im Anschluss an den Film noch zu bleiben und sich gemeinsam über den Film auszutauschen – Kino als Ort lebendigen Diskurses. Dazu passt auch gut die „Küche für Alle“, die auf Spendenbasis Menschen vor jeder Vorführung im „Schrei auf“ durch ein gemeinsames Essen zusammenbringt.

Im Januar wird zusätzlich an vier Montagen das „Haus Zoar“ bespielt. Ist das „Schrei auf“ eindeutig eine cineastische Substandard-Offlocation, zeigt das Lemuria im Haus Zoar Programmkino-Filme im schönsten Kino der Stadt.
Kosten: 5 Euro im Schrei auf und 7 Euro im Haus Zoar, Mitglieder von Eine Erde zahlen die Hälfte. Die Filmreihe Japan ist mit freiem Eintritt.

Mit dem Namen Lemuria verweisen wir auf den hypothetischen, versunkenen Kontinent Lemuria und ehren damit das große Kino unserer Jugend, das Atlantis in Rheydt. So freuen wir uns auch sehr über die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Atlantis-Betreiber und Haus-Zoar-Eigentümer, Hans-Jürgen Brandtner.

Erklärtes Ziel der neuen Kino-Initiative ist ein Kino mit eigener Spielstätte.

Alle Filme und weitere Infos finden sich auf der Webseite lemuria.eineerde.org.

04.11.21, 19 Uhr Eröffnung: Atomkraft forever, Carsten Rau, Deutschland 2021, 94 Minuten

Um 18 Uhr lecker Essen.
Kartoffelpüree | Tapenade | Pilzmischung | Grünkohlchips

Eintritt: 5 Euro, für Eine-Erde-Mitglieder 2,50 Euro.

3G + Maskenpflicht am Platz.

Mitglieder-Rabatt für Kinofilm im Haus Zoar

2,50 Euro Rabatt erhalten Mitglieder des Vereines Eine Erde e.V. beim Besuch von „ANDERS ESSEN –DAS EXPERIMENT“ im Haus Zoar. Der Film läuft ab heute bis zum 4. März täglich um 17 Uhr. Einfach Mitgliedsausweis vorzeigen und vergünstigt den Film anschauen.

ANDERS ESSEN –DAS EXPERIMENT
Ein Film von Kurt Langbein und Andrea Ernst

Die größte Anteil der Fläche benötigen wir für Futtermittel, für unseren Fleisch- und Milchprodukte-Konsum

Wissenschaftlern ist es erstmals in Europa gelungen zu berechnen, welche Fläche für unsere Ernährungsgewohnheiten tatsächlich benötigt wird. Das Ergebnis: Jede/r von uns braucht fürs Essen ein Feld in der Größe von 4.400 Quadratmetern –ein kleines Fußballfeld. Zwei Drittel dieses Feldes stehen im Ausland –und zwei Drittel dienen nicht dem direkten Konsum, sondern der Tierfütterung. Würden alle so essen, bräuchten wir zwei Erden – weltweit stehen einem Menschen lediglich 2.200 Quadratmeter zur Verfügung. Der Film zeigt die Folgen im globalen Süden und auf den Weltmeeren. Und: unsere Lebensmittel verursachen so viel Treibhausgase wie der Autoverkehr. Dass es auch anders geht, zeigen drei Familien im Selbstversuch: Sie wollen ihren Flächenverbrauch verringern, fairer und umweltverträglicher essen. Anders kochen,mit weniger Fleisch. Anders essen, mit mehr Freude. Anders einkaufen, regional und saisonal. Wird es gelingen?Ein Film über unsere Art einzukaufen, zu kochen und zu essen –und die Folgen für unsere Umwelt. Anders Essen–das Experiment zeigt, wie man mit wenig Aufwand Vieles verändern kann.

Die CO2-Last unserer Lebensmittel


 

Vorschau:

21.04.2020: Benny Haerlin (Zukunftsstiftung Landwirtschaft): „2000 qm – wieviel Land braucht der Mensch?“, 19 Uhr, BIS

Benny Haerlin stellt in seinem Vortrag das Projekt „2000 m2“ vor, das Fragen der globalen Landnutzung und der Welternährung aufgreift. Haerlin erklärt mit einfachen Worten das Prinzip „Weltacker“: Teilt man die Ackerfläche dieser Welt durch die Zahl ihrer BewohnerInnen, ergibt das etwa 2000 m². Davon müssen wir uns so ernähren, dass der Acker fruchtbar bleibt, und sich auch alle Mitbewohner darauf wohlfühlen. Wie das gehen kann, wird in einem Gemeinschaftsgarten auf 2000 m2 am Berliner Stadtrand erprobt.

Film: Die Strategie der krummen Gurken (Mi, 19.02.2020, Köntges)

Die GartenCoop Freiburg setzt ein erfolgreiches Modell solidarischer Landwirtschaft um. Rund 260 Mitglieder teilen sich die Verantwortung für einen landwirtschaftlichen Betrieb in Stadtnähe und tragen gemeinsam die Kosten und Risiken der Landwirtschaft. Die gesamte Ernte – ob gut oder schlecht, krumm oder gerade – wird auf alle Mitglieder verteilt. Ein konsequenter ökologischer Anbau, Saisonalität, 100% samenfeste Sorten, kurze Wege, solidarische Ökonomie, kollektives Eigentum, Bildung, sowie mit anpacken in der Landwirtschaft sind nur einige der vielen Merkmale des Projekts.

Dieser Dokumentarfilm gibt Einblick in die Motivationen und das Innenleben der Kooperative. Er zeigt Menschen, die in Zeiten ökonomischer und ökologischer Krise der Macht der Agrarindustrie etwas entgegensetzen: Die Strategie der krummen Gurken.

Auch in Mönchengladbach gibt es solch eine wunderbare Initiative – die solawi Neuenhoven – die sich durch kooperatives und nachhaltiges Handeln für eine selbstbestimmte, klimagerechte und gesunde Ernährung einsetzt. Im Anschluss an den Film wird uns Merle, die Gärtnerin, einen Einblick in die Solidarische Landwirtschaft vor Ort geben, über Beteiligungsmöglichkeiten sprechen und für unsere Fragen zur Verfügung stehen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Initiative Altstadt, des Eine Erde e.V. und der Solawi Neuenhoven.

Eintritt frei.

Film: Die Strategie der krummen Gurken
Mi., 19. Februar 2019, um 19.30 Uhr im Köntges, Waldhausener Str. 16