Ran an die Falafel !

Für die einen schmecken sie nach Orient, für die anderen nach Heimat – die Falafel.

Die Falafel ist in allen Küchen des Nahen und Mittleren Ostens sowie Nordafrikas zu finden. Araber beanspruchen sie als ihr Nationalgericht, Israelis auch. Woher die würzigen Kichererbsenbällchen wirklich stammen, weiß niemand so genau. In ihrem Geschmack leicht nussig, außen knusprig und innen saftig, mit Hummus, eingelegtem Gemüse oder Brot lieben wir sie jedenfalls. Und auch in Sachen Gesundheit macht ihr mit diesem Gericht alles richtig. Denn Kichererbsen enthalten viele Ballaststoffe und sind reich an Eiweiß, Eisen, Magnesium und Vitaminen. Und ganz nebenbei kommen die leckeren Bällchen ohne tierische Produkte aus und sind somit ein toller veganer Snack. Die Zubereitung ist ganz easy!

Tante_Lemi_Gladbach_Kichererbsen

Tante Lemis Kichererbsen

Für ca. 15 Falafel-Bällchen braucht ihr:

200 g eingeweichte Kichererbsen * – dazu getrocknete Kichererbsen über Nacht einweichen lassen und das Wasser vor der Verarbeitung abgießen und die Kichererbsen gut durchspülen und abtropfen lassen
1/2 geschälte Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 flach gehäuften TL Salz *
frischen Koriander nach Belieben
frische Petersilie nach Belieben
1/2 TL Kreuzkümmel *
2 EL Paniermehl (aus altbackenem Brot)
1 EL frisch gepressten Zitronensaft
1 Prise Backpulver *
viel neutrales Öl *

*im LeMi-Sortiment

Dieses Gericht bietet unendlich viele Varationsmöglichkeiten: diverse Gewürze, Chilli, Lauchzwiebel, geriebene Möhren, Sesam. Findet einfach Euren perfekten Mix!

Alle Zutaten werden in einem Mixer zu einer geschmeidigen Masse verarbeitet. Falls nötig, etwas Wasser hinzufügen. Dann kleine Bällchen formen und in einem Topf in reichlich (!) heißem Öl goldbraun ausbraten. Vorsicht, die Bällchen werden schnell zu Grillkohle. Nach bereits 3-4 min sind sie fertig. Die Falafel noch kurz auf einem sauberen Geschirrtuch abtropfen lassen.

Und dann ran an die Falafel!

Kreuzkümmel

den Anfang macht heute der wunderbare Kreuzkümmel. Kreuzkümmel wird auch Kumin genannt. Er sieht dem Kümmel ähnlich und trägt dessen Namen, ansonsten haben diese beiden aber wenig miteinander zu tun. Auch geschmacklich sind sie sich kaum ähnlich.

Seine Wurzeln hat der Kreuzkümmel in Syrien und Ägypten. Schon vor 4.000 Jahren wurde er dort in der Küche genutzt. Heute findet man ihn vor allem in der nordafrikanischen und orientalischen Küche, aber auch in indischen Gerichten wird er verwendet – die typisch indische Gewürzmischung „Garam Masala“ enthält neben Zimt und Koriander auch Kreuzkümmel. Die Südamerikaner schmecken ihr „Chilli con Carne“ meist mit reichlich Kreuzkümmel ab.

Wir lieben Kreuzkümmel vor allem in Falafeln und im Hummus 🙂

Wer etwas über die Heilwirkung von Gewürzen und Kräutern erfahren will, kann sich zum Beispiel dem Ayurvedischen Wissen zuwenden. Kreuzkümmel gilt dort als verdauungsfördernd und appetitanregend, krampflösend und soll den Magen stärken. Außerdem fördert er die Eiweiß- und Fettverdauung. Im Ayurveda wird von einer ausgleichenden Wirkung auf das „Vata-Dosha“ gesprochen.

So haben Gewürze neben ihren aroma- und geschmackgebenden Eigenschaften meist auch solche, die dem Körper helfen, die Speisen verträglicher zu machen und in Balance zu bleiben.

Ganz schön spannend, oder?

In der Tante LeMi haben wir Kreuzkümmel gemahlen für euch vorrätig.

Grüße an alle Gewürzfanatiker und solche, die es werden wollen 😉

elena