Hauptsache Bio und unverpackt, egal woher?

Unser Ernährungsstil ist neben Wohnen und Mobilität der Bereich, der sich am stärksten auf unsere Klimabilanz auswirkt. Denn was bei uns täglich auf den Teller kommt, hat weit reichende Effekte auf die Umwelt, das Klima, den Wasser- und Landverbrauch sowie die Welternährungslage. Doch wie sieht ein nachhaltiger Ernährungsstil aus, der Verantortung – auch für die kommenden Generationen – übernimmt?

Alle Tante LeMi-Produkte sind unverpackt, bio und vegan. Das ist großartig, denn damit haben wir schon drei große Einflussfaktoren auf unserer Seite. Doch die Tante möchte mehr! Sie möchte ihr Sortiment noch nachhaltiger und fairer gestalten. Doch an alle Gourmets: Der Genuss wird nicht zu kurz kommen.

Was heißt das nun?

Lebensmittel, die in Deutschland angebaut werden, werden wir auch aus Deutschland beziehen. Herzlich willkomen in unserem Sortiment sind auch Produkte, die innerhalb Europas angebaut werden.

Ein wenig Luxus muss sein, meint die Tante. Und da wollen wir ihr nicht widersprechen, deshalb bleiben Kaffee, Schokolade, Kokoschips und Globetrotter-Gewürze weiter im Sortiment – doch fair müssen die Produkte sein.

Wir werden nun nach und nach unser Sortiment umstellen. Freut euch mit uns auf neue kulinarische Entdeckungen.

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Wald statt Kohle – Hambi bleibt!

Kommt zum Waldspaziergang am 12.11.2017 in den Hambacher Forst.

9.609 Waldspaziergänger/innen waren es bisher – so viele Beschäftigte arbeiten bei RWE im Tagebau und in den Kraftwerken. Dort werden es immer weniger. Auf Seiten der Aktivistinnen, Besetzer und Waldpaziergänger dafür immer mehr!

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Quelle: hambacherforst.org

Derzeit gibt es 16 Baumhäuser im Hambacher Wald. Wenn man dicht aneinanderrückt, sind das 40 Schlafplätze in den Bäumen. Die meisten Baumhäuser befinden sich in Baumhausdörfern, das heißt, dass mehrere Bäume in der Luft durch Walkways verbunden sind.

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Das Monsanto-Tribunal: „Roundup, der Prozess“

In der sehr empfehlenswerten Arte-Dokumentation „Roundup, der Prozess“ zeigt die Autorin und Investigativjournalistin Marie-Monique Robin: Das starke Herbizid Glyphosat ist gefährlicher als bisher befürchtet. Doch eine Bürgerinitiative begehrt auf. Beim internationalen Monsanto-Tribunal, einem symbolischen Prozess im Jahr 2016 in Den Haag, klagen sie: Auf Ökozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Hier geht’s zum Film.

 

Tante LeMi, was genau ist Glyphosat?

620px-Glyphosate.svgGlyphosat ist das meistverkaufte Pflanzengift der Welt. Der Agro-Multi Monsanto ließ Glyphosat in den 70er Jahren patentieren und brachte es unter dem Markennamen „Roundup“ auf den Markt. Monsanto wurde damit zum führenden Hersteller von Glyphosat und glyphosatresistenten gentechnisch veränderten Pflanzen. Seit 2000 ist der Patentschutz abgelaufen, sodass auch andere Unternehmen wie Syngenta oder Dow AgroSciences glyphosathaltige Präparate vertreiben.

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Neuer Wind für den Welthandel – der „Null-Emissions-Segler“

Ein emissionsfreier und CO2-neutraler Gütertransport per Segelfrachtschiff – das ist die Vision einer Gruppe von Enthusiasten, die den Warenverkehr zu Wasser revolutionieren will.  

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Ein über 100 Jahre altes ausgedientes Frachtschiff soll es möglich machen. Nach einer aufwendigen Restaurierung und unter neuem Namen soll der 30 Meter lange Zweimaster als „Null-Emissions-Segler“ Ende 2018 auslaufen. Die „Brigantes“ soll fair produzierte Güter wie Kaffee, Kakaobohnen und Rum umweltfreundlich zwischen dem Mittelmeer und der Karibik transportieren – ohne Verbrennungsmotor, durch bloße Segelkraft. Die Nachfrage ist groß, weiß der Projektleiter von „Fair Transport“. So suchen immer mehr Produzenten für ihre fair produzierten Waren nach ökologisch vertretbaren Transport-Alternativen. Und tatsächlich ist die Zeit reif für ein neues, umweltverträgliches Transportsystem zu Wasser. Weiterlesen

Xenius-Sendung: „Plastik: Erfolgsgeschichte oder Zeitbombe?“

Wurden im Jahr 1950 weltweit noch 1,7 Millionen Tonnen Plastik produziert, waren es laut Xenius im Jahr 2014 bereits mehr als 300 Millionen Tonnen.

Selbst im Quellwasser, das „natürlich rein“ aus dem Boden sprudelt, ist heute sogenanntes Mikro- und noch kleineres Nanoplastik nachweisbar. In Sandproben liegt sein Anteil bei inzwischen bis zu 30%. Allein die Donau spült täglich rund 4,2 Tonnen Kunststoff ins Meer – eine gefährliche Fracht aus Verpackungsmaterial, Chemiefasern von Kleidung, Polyethylenkügelchen aus Pflegeprodukten. Welche ökologischen Folgen hat also die „Erfolgsgeschichte“ des Plastiks? Und: Ist eine Gesellschaft ohne Plastik tatsächlich nicht mehr vorstellbar?

Xenius-Wissensmagazin auf Arte:
Zum Filmbeitrag (noch 26 Tage abrufbar)

Den Ozean entrümpeln

Das niederländische Start-Up „The Ocean Clean Up“ will den Ozean entrümpeln. Klingt gut – aber macht das Sinn?

Plastik – Inzwischen gehört es zu unseren Meeren wie Plankton oder Algen. Es findet sich in der Arktis, in den Tropischen Meeren, bis hin zur Antarktis. Schätzungsweise 50 Milliarden Plastikteile treiben heute auf der Meeresoberfläche.

Ein gigantischer Müllfänger soll nun binnen eines Jahres im Nordpazifik, dort wo der berüchtigte Müllstrudel am größten ist, seine Arbeit aufnehmen. Nach fünf Jahren soll die Hälfte des umhertreibenden Plastikmülls beseitigt sein – so der Plan.

Der Plastikfänger wäre die größte künstliche Struktur auf den Ozeanen: Die im vier Kilometer tiefer liegenden Meeresgrund verankerte Anlage, besteht aus zwei je 50 km langen Schläuchen an der Meeresoberfläche, an denen eine drei Meter tiefe Kunststoffschürze hängt. Die Strömung soll den Müll, der sich meist in den oberen Wasserschichten befindet, in die V-förmig angebrachten Arme treiben. Im Zentrum der Anlage soll der Müll vor seiner Zersetzung gesammelt, komprimiert und achtmal im Jahr per Schiff abtransportiert werden.

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Backen auf veganesisch

Wer will veganen Kuchen backen, der muß haben sieben Sachen:

Zucker und Salz,
Apfelmus und Öl,
Nussmilch und Mehl,
Kurkuma macht den Kuchen gehl.
Schieb, schieb in’n Ofen rein!


Die besten pflanzlichen Backalternativen – Tante LeMi hat sie für euch zusammengetragen!

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Rein pflanzlich und verpackungsarm backen – so einfach geht’s:

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Cashewkerne: Handarbeit, die unter die Haut geht

Sie bestehen bis zu 20% aus Eiweiß und liefern damit fast so viel wie Lachs. Der Anteil der Aminosäure Tryptophan (Serotoninproduktion) ist so hoch wie in kaum einem anderen Lebensmittel. Auch sind sie uns eine beliebte Knabberei und dienen insbesondere in der veganen Küche als ein vorzüglicher Sahne- und Milchersatz – Cashewkerne.

Doch die wenigsten wissen: Die Cashewernte und Weiterverarbeitung der edlen Nuss ist nahezu 100% Handarbeit und mit erheblichen gesundheitlichen Risiken für die Arbeiterinnen verbunden. Denn das toxische Schalenöl Cardol verursacht bei Hautkontakt schwere Verätzungen und kann zu bleibenden Schäden führen. Ein Blick in den langwierigen Verarbeitungsprozess der Cashew macht klar: Würde der Wert der in der kleinen Nuss steckenden Arbeitskraft und die Gesundheitsrisiken der Verarbeitung eingepreist, Cashews wären wohl kaum bezahlbar. In jedem Fall aber sind sie ein Extrakt menschlicher Arbeit und müssten als eine echte Delikatesse gehandelt werden.

Was ist also der wahre Preis unserer Lebensmittel – Menschenhand miteingerechnet? Und lassen sich Mühsal, Kinderarbeit, Risiken und bleibende Gesundheitsschäden überhaupt einpreisen? 

Tante LeMi hat den Verarbeitungsweg der Cashew für euch nachverfolgt:

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Morgen, 13. Juni: LateNight Kaffeeklatsch – die Tante tanzt

Die Tante tanzt: Vorbereitungstreffen zum 2. Critical Rave

Am 30.09.2017 findet der „2. Critical Rave“ in Mönchengladbach statt. Im Fokus der Tanzparade/Demonstration durch die Innenstadt steht die Forderung nach Freiräumen in unserer Stadt. Wir möchten uns mit unserem Verein daran beteiligen und die Gelegenheit nutzen, auch auf die ökologischen Missstände, die ebenfalls für soziale Ungleichheit verantwortlich sind, aufmerksam zu machen.

Daher wollen wir beim LateNight Kaffeeklatsch am Dienstag, den 13. Juni, ab 19 Uhr Ideen für Kostüme/Plakate/Transparente sammeln. Bei schönem Wetter treffen wir uns im Garten vom BIS.

Komm vorbei, bring Dich ein, mach mit!

LateNight Kaffeeklatsch 
Wann? Dienstag, 13. Juni, ab 19 Uhr
Wo? BIS, Zentrum für offene Kulturarbeit, Bismarckstr. 97-99, 41061 Mönchengladbach, Eingang: Bushaltestelle

Vortrag 19. Mai: Solawi … wie?

Eine Solidarische Landwirtschaft in Mönchengladbach?

„Dass wir Willi gefunden haben, war ein absoluter Glücksfall für uns“, erzählt Marion Grande. Willi, damit ist Landwirt Willi Faßbender aus Schwalmtal-Eicken gemeint, der Teile seiner landwirtschaftlichen Fläche an die Solidarische Landwirtschaft Eicken verpachtet. Hier, in der Nähe von größeren Städten wie Mönchengladbach, gründen Georg Weber und Marion Grande mit Hilfe von anderen Mitstreitern die „Solawi Eicken“.

Am 19. Mai stellt Marion Grande an der VHS Mönchengladbach das Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft vor und berichtet aus eigener Erfahrung über den Aufbau eines Solawi-Projektes in Schwalmtal-Eicken.

Vortrag von Marion Grande: „Sola…wie?“
Freitag, 19.05.2017, ab 19 Uhr
VHS Mönchengladbach, Lüpertzender Str. 85, 41061 Mönchengladbach

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