Rezept vegane Waffeln

von Lisa Dormels

Mehr Zeit zuhause – mehr Zeit, vegane Rezepte zu testen!
Du hast auch irgendwo noch ein Waffeleisen verstaut? Bevor du es irgendwann in ferner Zukunft auf den Trödelmarkt schleppst, kannst du dich jetzt noch an diesem veganen Waffelrezept versuchen!

Rezept für 2-3 Personen:
250 g Mehl (Tante LeMi, wenn du eine Mühle hast)
1 gestrichenen TL Backpulver (Tante LeMi)
2 gehäufte TL Kichererbsenmehl (Tante LeMi, wenn du eine Mühle hast;
klappt teils auch ohne – probiers aus)
50 g Zucker (Tante LeMi)
65-80 g Bratöl (Tante LeMi)
500-600 g Hafermilch (Tante LeMi, wenn du die selber machst aus
Haferflocken, Milchbeutel gibt’s auch bei der LeMi)
optional 1/2 TL Zimt oder Lebkuchengewürz (Tante LeMi) und 15 g Sesam

Alle Zutaten mit einem Schneebesen zu einem dünnflüssigen Teig verrühren, Waffeleisen einfetten und je Waffel etwa 2 kleine Kellen Teig ins aufgeheizte Waffeleisen geben.

Rezept: Gebrannte Mandeln

von Lisa Dormels

Kein Weihnachtsmarkt? Kein Problem!
Wir machen unsere gebrannten Mandeln einfach selber! Bio, unverpackt und günstiger als auf dem Weihnachtsmarkt.

Du brauchst:
200g braune Mandeln (Tante LeMi)
100g Zucker (Tante LeMi)
1/2TL Zimt (Tante LeMi)

Röste die Mandeln zunächst mit 50g Zucker und einem Schluck Wasser in
einer möglichst unbeschichteten Pfanne bis der Zucker schmilzt. Rühre
alles gut durch bis die Mandeln rundherum mit Zucker überzogen sind.
Füge den restlichen Zucker und den Zimt (falls du noch hast auch eine
Prise Piment und Nelke) hinzu und rühre immer mal wieder um bis auch die
zweite Fuhre Zucker geschmolzen ist. Gedulde dich mit dem Probieren bis
die Mandeln abgekühlt sind, denn flüssiger Zucker ist sehr heiß! Da die
selbst gemachten gebrannten Mandeln so gut sind, machst du am besten
direkt die doppelte Menge!

Supereinfach und genial: Buchweizen-Rolle!

Heute möchten wir euch ein super einfaches und geniales Rezept vorstellen. Genial ist es deshalb, da es eurer Kreativität keine Grenzen setzt und die Buchweizen-Rolle sowohl als süßen Pancake oder als herzhaftem Crêpe gegessen werden kann.

Zutaten:

  • 200 g Buchweizen (mindestens für eine Stunde einweichen und danach gründlich spülen. Man kann ihn dann sofort verwenden oder bis zu einem Tag weiter keimen lassen)
  • 300 ml Wasser oder Hafermilch

Gekeimten Buchweizen und Wasser mixen bis eine teigige Konsistenz entsteht. Wenig Öl in eine Pfanne geben. Den Teig dann dünn ausstreichen und von beiden Seiten anbraten. Nach Lust und Laune belegen. Kann klassisch mit Messer und Gabel als Pfannkuchen gegessen werden. Oder als Wrap einfach aufrollen. Schmeckt lecker mit Pesto. Guten Hunger!

Rezept: Vegane Rheinische Reibekuchen

Die Tante verrät ihr bisher bestgehütetes Geheimnis: das ORIGINAL-Rezept ihrer Rheinischen Reibekuchen.
Ihr ganzes Leben lang hat die Tante schon nach dem besten Reibekuchen-Rezept geforscht: mit weißem Bohnen-Püree, Haferflocken, Möhren oder Tofucreme, Champinionmus oder Backpulver: die Tante hat schon eine Menge Zutaten ausprobiert, um den perfekten Reibekuchen aus zu backen.
Doch schließlich ist es dieses genial einfache Rezept geworden, mit nur 7 Zutaten. Es schmeckt einfach authentisch nach rheinischen Reibekuchen, ohne Schnick und Schnack. Das Ei fehlt übrigens überhaupt nicht – im Gegenteil! Ihr könnt das Rezept auch gerne mal mit Ei ausprobieren und ihr werdet sehen, dass Reibekuchen ohne Ei wesentlich schmackhafter sind: Ei gibt einen unangenehmen Beigeschmack, wenn die Reibekuchen bei hoher Temperatur in Öl ausgebacken werden.

Die perfekten Kartoffeln sind mehligkochend: so werden sie am knusprigsten. Oder ihr nehmt festkochende Kartoffeln, dann saugen sich die köstlichen Küchlein nicht ganz so voll Fett. Bei festkochenden Kartoffeln empfiehlt die Tante, die Reibekuchen etwas dicker zu machen.
Beim Mehl ist es noch sehr wichtig, tatsächlich auf den Typen 405 (Auszugsmehl) zu achten, Vollkornmehl bei Reibekuchen oder ein dunkleres Mehl bringen keine guten Ergebnisse! Wenn du mehligkochende Kartoffeln nimmst, dann reicht oft nur 1 Esslöffel aus.
Am besten nehmt ihr ein desodoriertes Pflanzenöl, entweder Sonnenblumen- oder Rapsöl – im Bioladen wird das als „Bratöl“ verkauft. Auch Olivenöl eignet sich, dann darf man allerdings die Pfanne nicht zu doll vorheizen.
Noch ein Wort zur Pfanne: die sollte idealerweise eine Eisenpfanne sein, wie die von Turk. Pfannen mit Plastikbeschichtung (Teflon) eignen sich nicht, ebenfalls sind rostfreie Edelstahlpfannen nicht ideal.

Hier das ORIGINAL-Rezept von Tante LeMi, für etwa 15 Reibekuchen (also für ca. 1 Person 😉 )

Sehr leckere Reibekuchen, frisch aus der Pfanne.

Zutaten:
1 Kilo Kartoffeln*
1 gestrichener TL Meersalz*
1 gestrichener TL gemahlener Pfeffer*
1 gestrichener TL Muskat*
200 Gramm Zwiebeln
1-2 EL Weizenmehl Typ 405 (je nach Kartoffelsorte)
desodoriertes Sonnenblumenöl*

*Zutaten gibt es bei Tante LeMi

Die Kartoffeln zu einem Drittel grob und zu zwei Dritteln fein reiben. Die Zwiebeln sehr fein hacken. Alle Gewürze, Salz und das Mehl zu den Kartoffeln geben. Den Teig ordentlich verrühren, am besten geht das mit einem Handrührgerät. Falls sich Wasser bildet, dieses nicht abschütten, sondern Teig kurz aufrühren, bevor er in die Pfanne gegeben wird (falls es apokalyptische Wassermengen sind: Wasser in eine zweite Schüssel abgießen, fünf Minute stehen lassen, nochmals dekantieren, Wasser weggießen, Kartoffel-Stärke zurück in den Teig geben).
Pfanne ohne Öl stark erhitzen (geht mit Plastikpfannen nicht). Wenn Pfanne richtig heiß ist,  etwa daumenbreit Öl in die Pfanne geben, die Reibekuchen müssen tatsächlich in Öl schwimmen. Mit einem großen Löffel den Teig in die Pfanne geben und zu Küchlein zurecht drücken. Von beiden Seiten bei starker Hitze etwa 3 Minuten ausbacken, je nach gewünschtem Bräunungsgrad. Auf Abtropfgitter abtropfen lassen. Heiß genießen!


Unser Reibekuchenstand.

Tante Lemis Tomatencreme

Eine schnell gemachte, wunderbare Tomatencreme. Braucht aber ein paar Stunden Einweichzeit, deshalb ist ein bisschen  Planung erforderlich.

Zutaten

  • Getrocknete Tante-LeMi-Tomaten
  • Tante LeMi Bratöl
  • Einige Knoblauchzehen
  • Tante LeMi Kräuter
  • Tante LeMi Pfeffer
  • Tante LeMi Salz

Zubereitung

Die Tomaten knapp mit Wasser bedecken und ein paar Stunden einweichen. Anschließend die Tomaten mit den Knoblauchzehen und etwas Öl zusammenmixen. Je nach Konsistenzwunsch mehr Öl hinzufügen. Mit den Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken.


Schupfnudeln – nach Art der Tante

Laut Wikipedia gibt es für Schupfnudeln „kein universell authentisches Rezept, sondern nur viele stark unterschiedliche regionale Zubereitungsarten, oft mit universellem Anspruch auf Originalität und Authentizität“. Tante LeMi ist sich sicher: Schupfnudeln nach Art der Tante ist das Original! Und so geht’s:

500 gr gekochte Kichererbsen* (für 2 – 3 Portionen)
frische Petersilie und Koriander
Salz*, Pfeffer*
Gewürze * nach Belieben, wir verwenden scharfe Paprika, Kreuzkümmel, Muskat
etwas Wasser und Olivenöl*
1 El Mehl
Bratöl *

Die getrockneten Kichererbsen über Nacht einweichen, am besten 24 Stunden. Das Einweichwasser zwischendurch wechseln. Dann ca. 1 Stunde in frischem Wasser weich kochen. Kichererbsen abgießen und abspülen. Frische Petersilie und Koriander fein hacken. Anschließend die Kichererbsen mit den Kräutern, Gewürzen, etwas Wasser, Olivenöl und Mehl pürieren. Der Teig sollte relativ fest sein. Aus dem Teig Röllchen formen etwa so:

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Öl in die heiße Pfanne geben und die Schupfnudeln kräftig anbraten. Die Pfanne nicht zu voll machen, sodass ihr gut wenden könnt! Die Schupfnudeln schmecken lecker mit Rohkost z.B. Tomaten- und Gurkenschnitzen.

Lasst es euch schmecken!

 

It’s Kürbistime! Tante LeMis kleine Kürbiskunde

Für Tante LeMi ist gerade die schönste Zeit des Jahres: Die Kürbiszeit! Damit ist es höchste Zeit für die wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Kürbis:

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Tante LeMi, wie viele Kürbissorten gibt es? Die Familie der Kürbisgewächse zählt etwa 800 verschiedene Sorten – Speisekürbisse und die nicht zum Verzehr geeigneten Zierkürbisse. Der Kürbis ist übrigens eine Beerenfrucht, denn laut Definition sind Beeren Früchte, deren Kerne frei im Fruchtfleisch liegen. Weiterlesen

Roh – köstlich: Lasagne ohne backen!

Ein gelegentlicher Rohkost-Tag tut gut und hebt die Stimmung! Wer bei Rohkost nur an Möhrchen knabbern denkt, hat weit gefehlt. Die Rohkost-Küche hat inzwischen einiges zu bieten: Zuckersüße Rohkosttorten, kreative Pastagerichte, raffinierte Salatkreationen, lecker-fruchtige Shakes und vieles mehr. Wer sich der rohen Küche einmal ganz undogmatisch und lustvoll nähern will, sollte darauf achten, Bio-Lebensmittel in guter Qualität zu verarbeiten. Und: Rohkost ist „slow food“ – also echte Genießerkost. Nimm dir Zeit und iss mit Muße!

Tante LeMi hat ein einfaches Rohkostrezept für euch getestet und kann dieses uneingeschränkt empfehlen: Eine ebenso rohe wie köstliche Lasagane.

 

Für eine Rohkost-Lasagne für 3-4 Portionen (je nach Hunger) braucht ihr:

 

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Polenta-Schnitten – vielseitig, fettarm und lecker!

Polenta ist Maisgrieß und damit eine speziell verarbeitete Form von Mais. Polenta lässt sich hervorragend zu Brei oder Polenta-Schnitten verarbeiten. Die sind ganz einfach zuzubereiten und weil cholesterin- und fettarm, prima für die schlanke Linie!

Für 4 großzügige Portionen Polenta-Schnitten braucht ihr:

250 gr Polenta *
1 Liter Wasser
1-2 Tl Salz *
Pfeffer *
getrocknete Kräuter * nach Belieben
3 El Hefeflocken *
Muskat

Und so geht’s: 

Wasser mit Salz, Pfeffer, getrockneten Kräutern, Hefeflocken und Muskat zum Kochen bringen. Die Polenta einrühren und immer kräftig rühren, denn Polenta brennt rasch an. Die Masse nochmals aufkochen lassen, den Herd ausschalten und auf der Platte 15 Minuten quellen lassen. Dabei immer wieder umrühren.

Eine Auflaufform einölen und die Polenta hineingeben und glatt streichen. Die Form auskühlen lassen und die feste Polenta stürzen. Dann muss die Masse nur noch mit einem Messer in Form gebracht werden.

Polenta schmeckt übrigens ausgezeichnet als Gemüsebeilage oder einfach nur angebraten aus der Pfanne!

 

*im Tante LeMi-Sortiment