Unsere Plastik-Welt in Zahlen

Mehr als 100 Millionen Tonnen Plastik werden jährlich allein für Produkte hergestellt, die weniger als 5 Minuten genutzt werden.

Produziert, um weggeworfen zu werden, versinkt ein nicht unerheblicher Teil unserer Plastik-Welt in den Meeren, bildet dort eigene Kontinente und füllt die Mägen zahlreicher Meerestiere, um als Mikroplastik über die Nahrungskette wieder zu uns zurückzukehren.

Unsere Plastik-Welt in Zahlen:

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2. Critical Rave „Wem gehört die Stadt?“ – und die Tante tanzt mit!

Die Tante lädt ein zum Tanz

Am 30.09.2017 findet der 2. Critical Rave – „Wem gehört die Stadt?“ in Mönchengladbach statt. Im Fokus der Tanzparade / Demonstration durch die Innenstadt (u.a. über die Hindenburgstraße) steht die Forderung nach Freiräumen und mehr sozialer Gerechtigkeit in unserer Stadt. Wir werden uns mit unserem Verein daran beteiligen und die Gelegenheit nutzen, auch auf die ökologischen Missstände, die ebenfalls für soziale Ungleichheit verantwortlich sind, aufmerksam zu machen.

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Dienstag, 11. Juli – LateNight Kaffeeklatsch mit Jörg Bergstedt

Wir kriegen sie alle! Unser Top-Act im Juli:

Der Aktivist und Autor Jörg Bergstedt mit einem Vortrag zum Thema „Konsumkritik-Kritik … oder wollt Ihr ein Leben im Öko-Hamsterrad?

Überall dröhnt die Werbung: Ändere Dein Leben und Du änderst die Welt! Nachfrage regelt das Angebot! Ethische Geldanlagen, Kaufen mit gutem Gewissen usw. Warum aber wird die Welt nicht besser, sondern nur der Bio-, Fahrrad- und Solarladen zu einem Kommerztempel? Der Vortrag widerlegt die These von der großen Verbraucher_innenmacht und zeigt, dass die Selbstreduzierung auf’s Dasein als Konsument_in vor allem denen dient, die nichts als Profit im Sinn haben. Für Mensch und Umwelt aber geht es um mehr als sich mit der Rolle des Bezahlenden im Kapitalismus zufrieden zu geben.“

Jörg Bergstedt ist Aktivist und Autor zahlreicher Ökologiebücher u.a. Monsanto auf Deutsch sowie des Büchleins Konsumkritik-Kritik.

Eintritt frei!

LATENIGHT KAFFEEKLATSCH 
WANN? DIENSTAG, 11. Juli, AB 19 UHR
WO? BIS, ZENTRUM FÜR OFFENE KULTURARBEIT, BISMARCKSTR. 97-99,
41061 MÖNCHENGLADBACH, EINGANG: BUSHALTESTELLE

 

Den Ozean entrümpeln

Das niederländische Start-Up „The Ocean Clean Up“ will den Ozean entrümpeln. Klingt gut – aber macht das Sinn?

Plastik – Inzwischen gehört es zu unseren Meeren wie Plankton oder Algen. Es findet sich in der Arktis, in den Tropischen Meeren, bis hin zur Antarktis. Schätzungsweise 50 Milliarden Plastikteile treiben heute auf der Meeresoberfläche.

Ein gigantischer Müllfänger soll nun binnen eines Jahres im Nordpazifik, dort wo der berüchtigte Müllstrudel am größten ist, seine Arbeit aufnehmen. Nach fünf Jahren soll die Hälfte des umhertreibenden Plastikmülls beseitigt sein – so der Plan.

Der Plastikfänger wäre die größte künstliche Struktur auf den Ozeanen: Die im vier Kilometer tiefer liegenden Meeresgrund verankerte Anlage, besteht aus zwei je 50 km langen Schläuchen an der Meeresoberfläche, an denen eine drei Meter tiefe Kunststoffschürze hängt. Die Strömung soll den Müll, der sich meist in den oberen Wasserschichten befindet, in die V-förmig angebrachten Arme treiben. Im Zentrum der Anlage soll der Müll vor seiner Zersetzung gesammelt, komprimiert und achtmal im Jahr per Schiff abtransportiert werden.

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Backen auf veganesisch

Wer will veganen Kuchen backen, der muß haben sieben Sachen:

Zucker und Salz,
Apfelmus und Öl,
Nussmilch und Mehl,
Kurkuma macht den Kuchen gehl.
Schieb, schieb in’n Ofen rein!


Die besten pflanzlichen Backalternativen – Tante LeMi hat sie für euch zusammengetragen!

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Rein pflanzlich und verpackungsarm backen – so einfach geht’s:

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Cashewkerne: Handarbeit, die unter die Haut geht

Sie bestehen bis zu 20% aus Eiweiß und liefern damit fast so viel wie Lachs. Der Anteil der Aminosäure Tryptophan (Serotoninproduktion) ist so hoch wie in kaum einem anderen Lebensmittel. Auch sind sie uns eine beliebte Knabberei und dienen insbesondere in der veganen Küche als ein vorzüglicher Sahne- und Milchersatz – Cashewkerne.

Doch die wenigsten wissen: Die Cashewernte und Weiterverarbeitung der edlen Nuss ist nahezu 100% Handarbeit und mit erheblichen gesundheitlichen Risiken für die Arbeiterinnen verbunden. Denn das toxische Schalenöl Cardol verursacht bei Hautkontakt schwere Verätzungen und kann zu bleibenden Schäden führen. Ein Blick in den langwierigen Verarbeitungsprozess der Cashew macht klar: Würde der Wert der in der kleinen Nuss steckenden Arbeitskraft und die Gesundheitsrisiken der Verarbeitung eingepreist, Cashews wären wohl kaum bezahlbar. In jedem Fall aber sind sie ein Extrakt menschlicher Arbeit und müssten als eine echte Delikatesse gehandelt werden.

Was ist also der wahre Preis unserer Lebensmittel – Menschenhand miteingerechnet? Und lassen sich Mühsal, Kinderarbeit, Risiken und bleibende Gesundheitsschäden überhaupt einpreisen? 

Tante LeMi hat den Verarbeitungsweg der Cashew für euch nachverfolgt:

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Der WDR bei Tante LeMi – heute – kommt vorbei!

Liebe Mitglieder, ihr habt richtig gelesen:
Tante LeMi kommt ins Fernsehen!

Für unseren heutigen Öffnungstag (Mi., 14. Juni 17-20 Uhr) hat sich bei Tante LeMi das Kamerateam vom WDR Düsseldorf für das Format „Lokalzeit aus Düsseldorf“ angemeldet. In einem kleinen, aber feinen Beitrag will der WDR über verpackungsfreies Einkaufen und unser Projekt „Tante LeMi“ berichten und die heutige Öffnung für seinen Dreh nutzen. 

Euer nächster verpackungsfreier Einkauf bei Tante LeMi steht ohnehin ins Haus? Ihr habt Lust einen Blick hinter die Kulissen der Dreharbeiten zu werfen oder selbst Teil dieser zu werden? Dann kommt vorbei! Tante LeMi freut sich auf einen spannenden Nachmittag mit dem WDR und EuchUnd keine Sorge: Hier kommt niemand ins Bild, der nicht will!


Heute, Mittwoch 17-20 Uhr 

bei Tante LeMi

Morgen, 13. Juni: LateNight Kaffeeklatsch – die Tante tanzt

Die Tante tanzt: Vorbereitungstreffen zum 2. Critical Rave

Am 30.09.2017 findet der „2. Critical Rave“ in Mönchengladbach statt. Im Fokus der Tanzparade/Demonstration durch die Innenstadt steht die Forderung nach Freiräumen in unserer Stadt. Wir möchten uns mit unserem Verein daran beteiligen und die Gelegenheit nutzen, auch auf die ökologischen Missstände, die ebenfalls für soziale Ungleichheit verantwortlich sind, aufmerksam zu machen.

Daher wollen wir beim LateNight Kaffeeklatsch am Dienstag, den 13. Juni, ab 19 Uhr Ideen für Kostüme/Plakate/Transparente sammeln. Bei schönem Wetter treffen wir uns im Garten vom BIS.

Komm vorbei, bring Dich ein, mach mit!

LateNight Kaffeeklatsch 
Wann? Dienstag, 13. Juni, ab 19 Uhr
Wo? BIS, Zentrum für offene Kulturarbeit, Bismarckstr. 97-99, 41061 Mönchengladbach, Eingang: Bushaltestelle