LateNight Kaffeeklatsch 09. Januar 2018: „Solawi Eicken – so geht es weiter“

Neues Feld, neues Glück! Am 09. Januar 2018 wird uns Marion Grande, Gemüsegärtnermeisterin der Solidarischen Landwirtschaft Eicken e.V., von den Plänen der Solawi für das kommende Jahr berichten. Seid gespannt, es gibt großartige Neuigkeiten! Neugierig? Dann kommt vorbei.

LateNight Kaffeeklatsch: „Solawi Eicken – so geht es weiter“
Dienstag, 09. Januar 2018, 19 Uhr
BIS, Zentrum für offene Kulturarbeit
Bismarckstr. 97-99, Mönchengladbach.

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Wann uns Düfte gut tun – 4 Fakten rund um den Duft

Gerade um die Weihnachtszeit kommt es in Kaufhäusern, Supermärkten und Möbelhäusern immer wieder zu einem Angriff auf unser Riechorgan. Denn vorzugsweise in der kalten Jahreszeit verbreiten Klimaanlagen einen Aromanebel aus Tannennadeln oder Vanillekiperl, der uns beschwingt und kauflustig stimmen soll. Die Rede ist vom sogenannten Duftmarketing. Was es mit Düften auf sich hat, wann sie gut tun und warum uns diese Form der Zwangsbeduftung sogar gefährlich werden kann, zeigt euch Tante LeMi.

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Wintersport – ein nachhaltiges Naturerlebnis? Ein Mythos!

Sie gelten als ein magischer und ursprünglicher Ort, seit über 7.000 Jahren besiedelt und von Bergbauern einst traditionell bewirtschaftet – die Alpen. Doch mit der wachsenden Wintersportbegeisterung kam die ökologische Katastrophe: Massentourismus, Verkehrsschneisen, Skipisten und Lifte, Beschneiungsanlagen und Wasserspeicher, ein immenser Ressourcen- und Energieverbrauch. Das sensible Berg-Ökosystem mit seinen vielfältigen Naturräumen gerät mit der Expansion der Skigebiete zunehmend in Gefahr.

Glaubt man den Prognosen des Deutschen Alpenvereins, so dürften in 30 – 40 Jahren die meisten Gletscher in den Ostalpen vollständig verschwunden sein – dem menschengemachten Klimawandel sei Dank. Steigt die Temperatur um nur 1 Grad, soll laut Bund Naturschutz die Zahl der schneesicheren Skigebiete in Deutschland auf 60% sinken. Bei 4 Grad bliebe die Zugspitze als einzig schneesicherer Berg. Denn die Auswirkungen der Erderwärmung sind aufgrund der großen Höhenunterschiede in Alpen besonders gravierend.

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Who’s Jack – Aber wer ist bloß dieser Jack?

Who’s Jack – das sind Melissa und Julian aus Willich. Bei Melissa und Julian dreht sich alles um die Jackfrucht – die übrigens nicht nur die größte an Bäumen wachsende Frucht, sondern auch eine besonders schmackhafte Fleischalternative ist.

Für die Beiden war es Liebe auf den ersten Blick: In Sri Lanka haben Melissa und Julian die Jackfrucht als eine leckere, gesunde Fleischalternative für sich entdeckt. Im Jahr 2007 haben sie dann Who’s Jack gegründet, ein Unternehmen, das die Bio-Jackfrucht im Glas vertreibt und sich zugleich hohe soziale und ökologische Ziele steckt.

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Freeflow hat Raum – Neuhofstr. 16A

Du brauchst mehr Raum? Dann hör dir das an! 

„Seit einigen Jahren gibt es freeflow e.V. und einen ca. 100 qm großen Bewegungs- und Tanzraum auf der Neuhofstr. 16A in Mönchengladbach. Wir lieben freie Kultur und OFF-Kultur und glauben an „die Kraft von Vielen“. Wir wünschen uns die Kraft des Schwarms, um den Raum für Kurse, Workshops, Experimente, Gemeinschaftsaktionen günstig und solidarisch weiter zu erhalten.

Du brauchst ein- bis zweimal im Jahr einen Raum für Workshops, Choreo proben, Meditation, für dich und deine Leute zum barfuß tanzen, etc…? Dann kannst du unseren schönen Bewegungsraum für 5 – 10 € im Monat gerne an ein bis zwei Samstagen nutzen. Musik, stimmungsvolles Licht, Medikissen, Matten, Holzboden, Stühle, eine Spiegelwand mit Vorhang stehen dir hier zur Verfügung. Freitag abends unregelmäßige Workshopexperimente? Auch möglich! Es gibt momentan auch freie Abendkurszeiten. Vereine, Initiativen, Studierende und ihre Indoorprojekte – alle sind herzlich willkommen. Mit schon 15 – 20 Menschen, die sich beteiligen, bleibt dieser Raum erhalten.“ Marion von freeflow e.V.

Interesse? Nachrichten über unser Kontaktformular leiten wir gerne weiter. Oder wende dich direkt an Marion von freeflow e.V.: 0163 – 1349900.

 

Seltene Erden – das „Öl der Zukunft“

Deutsche Haushalte sind wahre Goldgruben: Rund 100 Millionen alte Mobiltelefone werden in deutschen Schubladen und Schränken vermutet. Und allein im Jahr 2015 gingen laut Verbraucherzentrale weltweit ca. 1,3 Milliarden Smartphones über die Ladentheke. Immer neue Trends und eine geplante Obsoleszenz verleiten uns durchschnittlich alle drei bis vier Jahre zum Neukauf. Das Mobiltelefon, einst langlebiger Gebrauchsgegenstand, ist längst ein Wegwerfprodukt.

Dabei ist jedes Handy ein wertvolles Rohstofflager. Denn in jedem Gerät stecken rund 60 verschiedene Stoffe, darunter 30 Metalle wie Kupfer, Eisen, Silber, Aluminium, Nickel und Palladium. Aber auch besonders umkämpfte Konfliktrohstoffe wie Gold und Coltan, aus dem  der begehrte Rohstoff Tantal gewonnen wird. So finden sich in einem 110 Gramm schweren Smartphone neben durchschnittlich 305 Milligramm Silber und 11 Milligramm Palladium auch 30 Milligramm des Konfliktminerals Gold, berichtet das Informationszentrum Mobilfunk. Menschenrechtsorganisationen schlagen hier seit Jahren Alarm: Denn für die Gewinnung solcher Konfliktrohstoffe werden systematische Menschenrechts- und Völkerrechtsverletzungen in Kauf genommen. In Konflikt- oder Hochrisikogebieten illegal und außerhalb staatlicher Kontrolle gefördert, befeuert ihr Abbau Ausbeutung, Kriege und Flucht.

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Mach mit beim Kultur-Flashmob 2017 in Rheydt!

Am Mittwoch, 22. November von 18.00 – 19.00 Uhr findet auf dem Rheydter Marktplatz der diesjährige Kultur-Flashmob statt! Infos und Hinweise zu dieser Veranstaltung findest du HIER.

Für eine Stunde finden sich Menschen ein, die sich plötzlich und unabgesprochen auf irgendeine Art und Weise kulturell betätigen. Sei es mit einem Musikinstrument, der eigenen Stimme, sei es mit Malerei, dem Turnverein, mit Lesungen, Vorträgen, Theaterspiel, Tanz, Spiel, Sport, Performance… Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Für die Vorbeikommenden wirken die Aktionen wie ein Gesamtbild, bei dem an allen Ecken etwas passiert. Auch Darbietungen, die nur einige Minuten dauern sind daher in diesem Kontext passend.

Der „Kulturmob“ soll zeigen, welche oft unbeachteten künstlerischen, gesellschaftskritischen Potenziale in der Stadt schlummern. Das Projekt zielt darauf, der Kultur Beachtung im öffentlichen Raum zu schenken, bestimmte Gruppen bekannter zu machen oder eine öffentliche Diskussion über Sinn und Zweck von Kultur zu entfachen. Der eigene Spaß und Austausch mit anderen Kreativen soll natürlich auch im Vordergrund stehen.

Seid dabei und macht mit beim Kultur-Flashmob 2017!

„Kultur unter Laternen“ ist ein Kooperationsprojekt von
Kulturkram e.V. und freeflow e.V.

Schupfnudeln – nach Art der Tante

Laut Wikipedia gibt es für Schupfnudeln „kein universell authentisches Rezept, sondern nur viele stark unterschiedliche regionale Zubereitungsarten, oft mit universellem Anspruch auf Originalität und Authentizität“. Tante LeMi ist sich sicher: Schupfnudeln nach Art der Tante ist das Original! Und so geht’s:

500 gr gekochte Kichererbsen* (für 2 – 3 Portionen)
frische Petersilie und Koriander
Salz*, Pfeffer*
Gewürze * nach Belieben, wir verwenden scharfe Paprika, Kreuzkümmel, Muskat
etwas Wasser und Olivenöl*
1 El Mehl
Bratöl *

Die getrockneten Kichererbsen über Nacht einweichen, am besten 24 Stunden. Das Einweichwasser zwischendurch wechseln. Dann ca. 1 Stunde in frischem Wasser weich kochen. Kichererbsen abgießen und abspülen. Frische Petersilie und Koriander fein hacken. Anschließend die Kichererbsen mit den Kräutern, Gewürzen, etwas Wasser, Olivenöl und Mehl pürieren. Der Teig sollte relativ fest sein. Aus dem Teig Röllchen formen etwa so:

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Öl in die heiße Pfanne geben und die Schupfnudeln kräftig anbraten. Die Pfanne nicht zu voll machen, sodass ihr gut wenden könnt! Die Schupfnudeln schmecken lecker mit Rohkost z.B. Tomaten- und Gurkenschnitzen.

Lasst es euch schmecken!

 

Wald statt Kohle – Hambi bleibt!

Kommt zum Waldspaziergang am 12.11.2017 in den Hambacher Forst.

9.609 Waldspaziergänger/innen waren es bisher – so viele Beschäftigte arbeiten bei RWE im Tagebau und in den Kraftwerken. Dort werden es immer weniger. Auf Seiten der Aktivistinnen, Besetzer und Waldpaziergänger dafür immer mehr!

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Quelle: hambacherforst.org

Derzeit gibt es 16 Baumhäuser im Hambacher Wald. Wenn man dicht aneinanderrückt, sind das 40 Schlafplätze in den Bäumen. Die meisten Baumhäuser befinden sich in Baumhausdörfern, das heißt, dass mehrere Bäume in der Luft durch Walkways verbunden sind.

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