Unsere Mitgliederversammlung – morgen – 19. Mai

Am 19. Mai 2022, um 19 Uhr ist es wieder soweit: Wir von Eine Erde e.V. treffen uns zur jährlichen Mitgliederversammlung. In diesem Jahr sehen wir uns im Re-her Eck in Rheydt. Unter anderem wollen wir mit euch Ideen zu unserem diesjährigen Schwerpunktthema Mobilität entwickeln, von unseren Projekten Programmkino und Tante LeMi berichten und gemeinsam unsere Budgetplanung überlegen. Wir möchten euch alle ganz herzlich dazu einladen, dabei zu sein. Denn damit bei Eine Erde e.V. Neues entstehen kann, braucht es Hände, Köpfe und Beine – es braucht euch!  

Treffunkt: 19. Mai, 19 Uhr im Re-her Eck, Odenkirchener Str. 29, 41236 Rheydt 

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Programmkino Lemuria – Donnerstag – Generation Wealth

Generation Wealth

„Generation Wealth von Lauren Greenfield ist eine Ansichtskarte aus Amerika, das Porträt einer materialistischen, Konsum- und Image-besessenen Kultur und ein zeitgesellschaftliches Essay. Gleichzeitig ist der Film die persönliche Reise der Fotografin und Regisseurin, die tief in die Welt der Reichen, Schönen und Mächtigen führt und damit die Auswüchse der globalen Turbo-Wachstumswirtschaft, des korrupten Amerikanischen Traums, des Narzissmus und der Gier abbildet.“

Lauren Greenfield, USA 2018, 106 Minuten
Zeit: 28. April, 19:00
Ort: Schrei auf e.V.
Waldhausener Straße 62, 41061 Mönchengladbach

7 Euro (Mitglieder 3,50 Euro)

lemuria.eineerde.org

Lemuria – heute im Progammkino: HUMAN

Was macht uns zu Menschen? Was lässt uns lieben, leiden, und was verbindet uns trotz unterschiedlicher Herkunft im tiefsten Inneren? Durch die Begegnung mit Menschen aus über 60 Ländern, die in ebenso vielen Sprachen vor der Kamera aus ihrem Leben erzählen, entsteht ein Kaleidoskop aus Lebensfreude, Glück und Sehnsucht, aber auch den Schattenseiten unserer Existenz. HUMAN – DIE MENSCHHEIT zeigt eine packende und emotionale Momentaufnahme dessen, was es heißt, heute auf unserem Planeten zu leben – und unserer Verantwortung, die Zukunft als Gemeinschaft zu gestalten.

Yann Arthus-Bertrand, Frankreich 2015, 143 Minuten
Zeit: 19:00
Ort: Schrei auf e.V.
Waldhausener Straße 62, 41061 Mönchengladbach
7 Euro (Mitglieder 3,50 Euro)

Ab 18 Uhr Fritten & Salat
Ab 18:30 Uhr Gorzolka

lemuria.eineerde.org

Speiseölkrise: Wir haben Ware

Liebe Leute,

wir haben für euch genügend Speiseöl vorrätig, sowohl in ganzen Kanistern als auch zum Abfüllen. Leider gehen im Moment die Preise durch die Decke und wir verzeichnen zurzeit wöchentlich steigende Preise. Kostete 5 Liter unseres Standard-Sonnenblumenöls noch vor Kurzem etwas unter 20 Euro, so liegt der Preis momentan bei rund 32 Euro. Und jetzt ist das Öl schon wieder für uns im Einkauf teurer geworden.

Wie ihr vielleicht wisst, geben wir unseren Mitglieder die Großhandelspreise weiter plus einem Aufschlag von 23 Prozent. Steigende Preise bei uns im Laden sind also immer den steigenden Preisen im Großhandel geschuldet.

So hat sich auch unser beliebtes Demeter-Olivenöl (5 Liter) aus Kreta im Preis sehr ungünstig entwickelt. Vor einigen Wochen noch mit rund 60 Euro zu haben, ist es jetzt auf einen Verkaufspreis von über 90 Euro geklettert.

Wir hoffen, dass sich die Ölkrise wieder etwas entspannt in Zukunft.

Kino: Abteil Nr. 6

Donnerstag, 07.04.22 // 19 Uhr // Waldhausener Str. 62 // Programmkino Lemuria

Nur wenige Menschen zieht es im Winter ins eisige Murmansk am nördlichen Polarkreis. Die schüchterne finnische Archäologiestudentin Laura aber ist fest entschlossen, die berühmten Felsenmalereien der Stadt zu besichtigen – eine unglückliche Romanze, die sie in Moskau hinter sich lässt, motiviert ihren Entschluss umso mehr. Die Aussicht auf eine beschauliche Eisenbahnreise zerschlägt sich schnell als Laura ihren Mitreisenden im Abteil Nr. 6 kennenlernt: Ljoha ist Bergarbeiter, trinkfest und laut, ein Typ, der keine Grenzen zu kennen scheint und Lauras schlichtweg ignoriert.

Doch während der nächsten Tage ihrer gemeinsamen Reise müssen die ungleichen Passagiere auf engstem Raum miteinander auskommen lernen. Der Beginn einer unerwarteten Annäherung.

Webseite:
https://lemuria.eineerde.org/event/abteil-nr-6/

7 Euro / 3,50 (Vereinsmitglieder)
Eine Veranstaltung von Eine Erde e.V. in Kooperation mit Schrei auf e.V.
Mit Unterstützung des Kulturbüros MG und Tante LeMi.

Ab 18 Uhr lecker Essen.

Programmkino LEMURIA – Neustart 31. März

Am 31. März, um 19 Uhr heißt es in den Räumen des Schrei auf e.V. „Film ab!“. Dann starten wir wieder mit unserem politischen Programmkino LEMURIA – Kino & Diskurs. Unterstützt durch Mittel des Kulturbüros MG, zeigen wir den Dokumentarfilm Dear Future Children von Franz Böhm:

„Drei Länder, drei Konflikte, drei Frauen und ein ziemlich ähnliches Schicksal: Tränengas und Gummigeschosse, Wasserwerfer und tödliche Dürre, Regierungen, die nicht zuhören wollen und eine junge Generation, die zurecht wütend ist. Doch sie haben nicht vor aufzugeben: weder Hilda, die in Uganda für die Zukunft unserer Umwelt kämpft, noch Rayen oder Pepper, die in Santiago de Chile und Hongkong für mehr soziale Gerechtigkeit und Demokratie auf die Straßen gehen. Sie kämpfen weiter. Für ihre und unsere zukünftigen Kinder.“

Um 18 Uhr versorgt uns die „Küche für Alle“ vor Ort mit einem veganen Abendessen. Im Anschluss an den Film hast du die Möglichkeit, noch zu bleiben und mit den anderen Gästen über den Film ins Gespräch zu kommen. Das vollständige Kinoprogramm findest du hier: lemuria.eineerde.org

Das Veranstaltungsteam von LEMURIA benötigt übrigens noch ehrenamtliche Unterstützung für den Bereich Marketing und Werbung. Melde dich gerne: eine-erde@posteo.de

Zeit/Ort: 31.03.2022, 19 Uhr, Schrei auf e.V., Waldhausener Str. 62
Eintritt: 7 € regulär, 3,5 € für Vereinsmitglieder (bitte Mitgliedsausweis bereit halten)
Es gilt bei dieser Veranstaltung die 3G-Regel

Alerta, Pacifista!

Ein Gastbeitrag von Krazy

Verehrtes Publikum, liebe Gemeinde, hi folks!

Pazifismus, habe ich dieser Tage nervtötend häufig gehört und gelesen, sei unter den Umständen des Krieges, dessen wo und gegen wen, keine legitime Position mehr.

Eine Jahrtausende alte Gedankentradition und gelebte, erlittene Praxis der gewaltlosen Subversion, ihre Erkenntnisse und Einflüsse, ihr Beitrag zu Sozialwissenschaften und Recht: Erledigt – weggewischt binnen einer aufgebrachten Woche in social media.

Pazifismus, hieß es da, sei nichts als der moralische Luxus verwöhnter Leute, die in Frieden und Wohlstand lebten und deshalb gar nicht mitreden könnten, wenn es um Krieg gehe. Aber damit nicht genug: Durch ihre Überzeugung, Waffen und Kriegsgerät nicht für ein geeignetes Mittel zur Befriedung zu halten, seien Pazifisten mindestens moralisch verantwortlich für die Opfer des Krieges… Zwischenzeitlich herrschte der Eindruck, Pazifismus sei aktuell problematischer als Kriegspropaganda. 

Nun latsche ich selber schon ein halbes Jahrhundert unter der Peace-Fahne. Habe viele Demo-Kilometer und Kundgebungsstunden hinter mir, viel Aufschlussreiches zum Thema erfahren sowie jeden möglichen Unsinn in diesem Zusammenhang schon mehrmals gehört und gesehen – und habe solchermaßen tatsächlich auch nie einen Krieg beendet oder verhindert. Mache mir generell wenig Illusionen über die globalpolitische Wirkmacht meiner persönlichen Bekenntnisse und Handlungen. Dennoch bin ich überzeugt, das die pazifistische Position politisch die sinnvollste ist, die man zu Krieg haben kann… Und ich werde bei aller Friedfertigkeit nicht hinnehmen, dass Pazifismus anno 2022 bildschirmfüllend in dieser unkorrekten Weise gedisst wird.

Zum einen ist Pazifismus ein Konzept, das nur aufgrund von Kriegen überhaupt existiert – als fundamentale Gegenposition. Er ist also nicht nur legitim, so lange es Kriege gibt, sondern geradewegs dazu da, zu Krieg Stellung zu nehmen. Ferner ist Pazifismus nicht ursächlich das moralische Luxusgut einer nicht vom Krieg berührten Gesellschaft, sondern die Konsequenz, die Überlebende und Gezeichnete des Krieges zogen: „Nie wieder Krieg!“ und „die Waffen nieder!“ kam und kommt von Menschen, die wissen, wovon sie reden. Um ihre Argumente ernst zu nehmen und einleuchtend zu finden, muss man nicht selbst im Krieg gewesen sein.

Die pazifistische Überzeugung schließlich, dass Waffen Krieg nicht beenden, sondern verlängern, beruht auf einer langfristigen Erfahrung und Informiertheit, die dem Durchschnitt der Öffentlichkeit weit voraus ist. Aus dieser Warte, die auch die Geschehnisse zwischen den großen Events im Blick hat, wird Krieg nicht als singulärer Schock wahrgenommen, sondern als weiterer Ausbruch einer fortwährenden Katastrophe… Für welche es auch von pazifistischer Seite Analysen und Gegenvorschläge gibt – für deren laufenden Betrieb mithin fortwährend unfassbare Summen verschoben werden (oder, wie jüngst noch von unserer Regierung, aus dem Hut gezaubert) – während sich die Bekämpfung der Ursachen von Krieg, die weniger den Profiten dient als den Menschen, im Haushaltsbuch weiter hinten unter „Wohltaten“ findet – derweil der Klimawandel global in der Tür steht, bei dessen Bekämpfung uns keine Waffensysteme helfen – und so weiter…

Ja: wozu nur könnte Pazifismus heute noch gebraucht werden? …. Anyone? 

alerta, pacifista!

Gitarren statt Knarren & alles Zivile  xxx Krazy

www.facebook.com/KrazyRockt
https://www.youtube.com/c/KrazysKram
https://www.timezone-records.com/kuenstler/details/krazy/

Bio-Parzellen zu vergeben

Presse-Info von: BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.:
Auch in 2022 wieder selber Biogemüse frisch vom Acker ernten!


Mitinitiator Markus Profijt von der BUND Kreisgruppe Mönchengladbach freut sich:
„Im letzten Jahr wurden erstmalig 100 Biogemüseparzellen vergeben – von Jahr zu
Jahr werden es mehr.“

Gärtnern Sie eine Saison auf einer bereits fertig bepflanzten Bioparzelle. Werden Sie
nachhaltiger und nehmen Sie Ihre eigene Ernährung in die Hand.

Bio-Gemüse ernten statt kaufen – eine interessante Erfahrung für Jung und Alt, die
auch ohne Fachkenntnis funktioniert. Und sogar ohne eigenen Garten.
Gemüse-Selbst-Ernte ist der Weg zum eigenen Biogemüse und seit 15 Jahren am
Rande Mönchengladbachs erfolgreich. Der Bio-Bauer legt im Frühjahr auf einem
Feld seines Hofes Gemüseparzellen an: Salate, Kräuter, Kohlrabi, Kartoffeln,
Zucchini, Kürbis, Mais, Mangold, … insgesamt über 20 verschiedene Sorten, die der
Pächter eine Saison lang erntet (Mai bis Oktober).

Gemüse-Selbst-Ernte bedeutet:
Sie hacken Unkraut zwischen den Kohl-, Salat- und sonstigen Pflänzchen und
gießen, falls es über mehrere Wochen sehr trocken ist. Zeitaufwand pro Woche: ca.
2 Stunden. Die nötigen Geräte und das Gießwasser stellt der Bauer zur Verfügung.
Bei gärtnerischen Fragen helfen wir gern.

Erfahrungsgemäß reicht eine Gemüseparzelle aus, um zwei Personen mit frischem
ökologisch angebautem Gemüse der Saison zu versorgen. Der Saisonbeitrag
beträgt für eine ca. 45 qm Parzelle: 120,- €

Es sind noch Bio-Parzellen zu vergeben!
Die BUND Kreisgruppe Mönchengladbach empfiehlt Ihnen die Teilnahme auf dem
Bio-Bauernhof Essers in Jüchen-Neuenhoven.

Bio-Parzellen bestellen bei:
Bio-Bauernhof Essers
Thomas Sablonski: 0163-52 01 383 oder thomas.sablonski@bio-ne.de

Repair-Café – jeden 1. Sonntag im Monat

Du hast einen Funken sprühenden Mixer? Eine defekte Kamera? Einen flimmernden PC? Oder ein Radio mit Wackelkontakt? Dann ab ins Repair-Café nach Rheydt, ein Angebot des PariSozial. Die ehrenamtlichen Helfer*innen vom Repair Café geben ihr Bestes, die kaputten Gegenstände mit dir zu reparieren. Der Besuch des Repair Cafés und eventuelle Reparaturen sind kostenfrei. Eine freiwillige Spende ist aber herzlich willkommen.

Termine:
Immer am ersten Sonntag im Monat von 12.00 – 16.00 Uhr im Paritätischen Zentrum
auf der Friedhofstraße 39, Mönchengladbach.

Es gilt die 2 G-Regel. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich.
Weitere Informationen zur Anmeldung findest du auf der Seite des PariSozial – klicke hier

Du möchtest helfen?
Das Repair Café sucht noch Helfer*innen – ob bei den Reparaturen oder der Organisation.

Logo „Repair Café“ © http://www.parisozial-mg.de/content/e1511/e1181/e2101/

Rezept des Monats: Harrys Super-Chai!

Es ist Wärmflaschenwetter. Für die kommenden nasskalten Tage haben wir da ein echtes Geheimrezept für euch. Nämlich selbst zubereiteten, herrlich würzigen Chai-Tee! Und das Beste daran: Der Chai-Tee ist komplett Zero-Waste, denn alle Zutaten findet ihr unverpackt im Sortiment von Tante LeMi. Auf geht´s!

Für 1 Tasse Harrys Super-Chai braucht ihr:

  • 50 ml Wasser – in einen Topf geben und die nachfolgenden Zutaten zugeben
  • 1 TL Assam CTC
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 große Messerspitze Kurkuma
  • 1 kleine Messerspitze frischen oder gemahlenen Ingwer (je nach Schärfebedürfnis)
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 2 Nelken, möglichst gemörsert oder ganz
  • 2 Kardamom-Kapseln, möglichst gemörsert oder ganz

Alles aufkochen, 5 Minuten kochen lassen und mit 150 ml Hafermilch aufgießen – idealerweise verpackungsfrei mit Tante Lemis Enzymen von Nectarbar zubereitet. Nochmal aufkochen und losschlüren!

Danke Harry, für diesen Geheimtipp!