Tofu selber machen – Tante LeMi zeigt wie’s geht!

Warum Tofu besser selber machen, Tante LeMi?

  • Weil wir wissen wollen, was drin steckt! Für unseren selbstgemachten Tofu haben wir Sojabohnen aus ökologischem und regionalem Anbau aus Bayern verwendet. Übrigens ist der Anbau von Soja hierzulande noch eine Nische. Lediglich rund 40.000 Tonnen ernten deutsche Bauern im Jahr – dem stehen etwa 4,5 Mio Tonnen importiertes Soja gegenüber. Zum Nachlesen 

  • Selbstgemachter Tofu ist der gekauften Variante aber auch in Sachen Verpackung um Längen voraus und bleibt auch ohne Plastikhülle in einer Wasser-Salz-Lake 7-10 Tage frisch.
  • Tofu aus eigener Produktion bietet unendlich viele Variationsmöglichkeiten – Kräuter, Gewürze, angebratene Zwiebeln. Da kommt garantiert jeder auf seine Kosten.
  • Apropos Kosten: Selbstgemachter Tofu ist günstig in der Herstellung, denn für einen kleinen Block braucht es nur ca. 100 Gramm getrocknete Sojabohnen.
  • Last but not least: Tofu selbst herstellen macht großen Spaß und das Ergebnis ist geschmacklich ein Erlebnis: Tolle, lockere Konsistenz und ein milder, leicht bohniger Geschmack. Nein, einen so leckeren Tofu hat Tante LeMi noch nie gegessen!

 

Und so geht’s – für einen (kleinen, also flachen) Tofu-Block braucht ihr:

100 g getrocknete Sojabohnen in Bio-Qualität und regional
(für einen großen Block die dreifache Menge Sojabohnen)
Zitronensaft oder Essig
Tofuform und Mixer
etwas Zeit und Geduld

Leider haben wir bei Tante LeMi Sojabohnen noch nicht im Sortiment.
Doch die nächste Sortimentserweiterung kommt bestimmt!

 

Arbeitsschritt #1 : Wie aus Sojabohnen Sojamilch wird

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  • 100 g Sojabohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen
  • Dann die Sojabohnen mit 1 Liter frischem Wasser pürieren; bei der dreifachen Menge Sojabohnen 3 Liter Wasser verwenden und portionsweise pürieren
  • Die Bohnen-Wasser-Mischung, das sog. Namago in einem großen Topf unter ständigem Rühren aufkochen. Hier ist Vorsicht geboten, denn die Flüssigkeit kocht sehr schnell über. Wenn’s im Topf schäumt, den Topf sofort vom Herd ziehen und rühren bis der Schaum vollständig verschwunden ist.
  • 10 Min. köcheln lassen bis sich kein Schaum mehr bildet
  • Abkühlen lassen, wenn’s schnell gehen muss im Wasserbad
  • Durch einen Nussmilchbeutel gießen und auspressen
  • Die festen Bestandteile im Nussmilchbeutel nennt man „Okara“. Okara lässt sich hervorragend zu Bratlingen, Muffins oder Brotaufstrich verarbeiten. Die gefilterte Flüssigkeit ist feinste Sojamilch

 

Arbeitsschritt #2: Wie aus Sojamilch Tofu wird

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  • Die gefilterte Sojamilch aufkochen
  • Bevor diese kocht, den Saft einer Zitrone oder Essig zugeben, bis die Sojamilch gerinnt
  • Mit einem Schaumlöffel die Tofuflocken abschöpfen und in das Tuch der Tofuform geben
  • Je nachdem, ob man die Tofumasse stark beschwert und lange presst oder nur leicht beschwert und kurz presst, wird der Tofu kompakter oder fluffiger

 

Fertig #3: Tataaaaa! 

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Okara-Rezept #1: Was kann ich mit Okara machen?

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Zum Beispiel einen Tomate-Okara-Brotaufstrich:

Dafür 4 Knofizehen und 1 Chilischote in Olivenöl anbraten, 3 klein gewürfelte Tomaten, 2-3 EL Tomatenmark, Sojasauce, Kräuter* und Olivenöl* zugeben. Zum Schluss mit dem Okara vermengen und in Gläschen abfüllen.

 

Okara-Rezept #2: Und was noch? 

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Zum Beispiel Bananen-Okara-Muffins (16 Stück):

Dafür 2 reife Bananen, 100 ml geschmacksneutrales Öl*,  100 ml Sojamilch und 100 g Rohrzucker* pürieren. 180 g Okara einrühren. 300 g Mehl, 50 g Kakao, 2 Tl Backpulver*, Vanille, 50 gr gehackte Nüsse (z.B. Cashews*) vermengen. Mit der Bananen-Mischung verkneten. Sollte die Masse zu trocken werden, Öl und Sojamilch dazugeben. Teig in eine Muffinform geben und bei 180 Grad 25 Minuten backen.

 

Probiert’s aus!

 

*im LeMi-Sortiment

 

 

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