Hirsetöpfchen, koch!

Hirse – Ihre traditionellen Anbaugebiete liegen in China, wo sie einst zu den fünf heiligen Pflanzen zählte. Mit Ende der Antike hatte das Getreide als Grundnahrungsmittel ganz Europa erobert. Im Mittelalter galt Hirse als „Arme Leute Speise“. Und auf Hochzeiten war es Brauch, die kleinen Körner auf die Brautleute zu werfen. Bei den Brüdern Grimm war sie der überquellende Hauptdarsteller im Märchen vom süßen Brei und überzog dampfend eine ganze Stadt. In Deutschland wurde Hirse bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts kultiviert und kam mehrmals wöchentlich auf den heimischen Tisch.

Tante_Lemi_Gladbach_Hirse

Tante Lemis Hirse

‚Töpfchen, koch!‘

200 gr Hirse*
1 Liter Pflanzenmilch (s. Rezept Nussmilch)
1 Prise Salz*
1 Msp. Vanille
2 EL Zucker*, 2 Msp. Zimt*
Agavendicksaft (im Gläschen) nach Belieben
4 Datteln*
8 EL Mandeln, gehackt
4 EL Rosinen oder Cranberrys

oder nach Belieben frische Früchte
ergibt ca. 4 Portionen

Hirse in einem Sieb mit heißem Wasser abspülen, bis das austretende Wasser klar bleibt, dann gut abtropfen lassen. Pflanzenmilch, 1 Prise Salz und Vanille zum Kochen bringen, die Hirse zufügen und aufkochen. Zugedeckt bei kleiner Hitze 5 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren.

Datteln würfeln und mit den Cranberrys oder Rosinen zur Hirse geben und weitere 5 Minuten zugedeckt garen. Inzwischen die Mandeln hacken und in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Den Brei nach Belieben mit Agavendicksaft süßen. Zucker und Zimt mischen. Mit den Mandeln über die Hirse streuen. Auch frische Früchte schmecken köstlich!

‚Töpfchen, steh!‘

 

*im LeMi-Sortiment

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