Die Tetra-Pak-Lüge

Bei einem Verbrauch von 0,5 Liter Pflanzenmilch täglich fallen in einem 2 Personen-Haushalt knapp 4 leere Verbundkartons pro Woche an. Das sind 16 Pakete monatlich oder beeindruckende 192 Pflanzenmilchpakete in nur einem Jahr!

Hersteller wie tetrapak bewerben die Verbundverpackungen als eine ‚zukunftsweisende Idee‘. Eine dreiste Lüge – wie das Onlinemagazin klimaretter.info recherchierte.

Und nun zu den Fakten:

  1. Verbundkartons bestehen eben nicht nur zu 75% aus nachwachsenden Rohstoffen, sondern zu einem Viertel aus nicht nachwachsenden Rohstoffennämlich aus, für den Verbraucher unsichtbaren, hauchdünnen Alu- und Polyethylenfolien.
  2. Ein Recycling, das den Namen wirklich verdient, gibt es noch nicht: Lediglich gut ein Drittel des Materials der hierzulande verkauften Getränkekartons wird laut der Deutschen Umwelthilfe ressourcenintensiv wiederverwendet. Der Rest wird aussortiert oder verbrannt.
  3. Selbstredend ist auch die Idee des „möglichst kleinen“ CO2-Fußabdrucks eine glatte Lüge.  Denn Kohlendioxid-sparend sind Tetra Paks nur im Vergleich mit anderen Einweg-Verpackungen. Gegenüber Mehrweg-Systemen sind sie wahre Klimakiller.

Eine umweltfreundliche Alternative zu Pflanzenmilch in Tetrapacks ist selbst hergestellte Pflanzenmilch. Die spart nicht nur bares Geld, sondern steckt auch geschmacklich jedes industrielle Produkt locker in die Tasche.

Wasser, Nüsse, mixen – fertig!

 

Quelle: http://www.klima-luegendetektor.de

Advertisements